Günstige Ratenkredite auch ohne Schufa
Der Begriff Ratenkredit kann als Sammelbegriff für eine breite Palette verschiedener Darlehen gesehen werden. Ein Ratenkredit, der von einer Bank an einen Kunden vergeben wird, kann zwar zu sehr unterschiedlichen Zwecken verwendet werden, sämtliche Formen dieses Darlehens weisen aber zudem zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Der wichtigste Punkt ist der, dass der Ratenkredit – wie der Name schon sagt – in Form von monatlichen Raten an die Bank zurückgezahlt wird. Für die Bank als Kreditgeber bedeutet das, dass die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Kunden beurteilt werden muss. Kurz gesagt: Ist dieser in der Lage, Monat für Monat die fälligen Raten zu zahlen? Dazu muss der Kreditnehmer einerseits natürlich über ein entsprechendes Einkommen verfügen, andererseits sollten keine finanziellen Verpflichtungen vorliegen, die dazu führen, dass das verfügbare Einkommen stark eingeschränkt ist. Wie hoch die monatlichen Raten sind, hängt vor allem von drei Faktoren ab. Entscheidend ist natürlich die Kreditsumme, also der Betrag, den die Bank an den Kreditnehmer auszahlt.
Darüber hinaus spielt auch die Höhe der Zinsen eine wichtige Rolle, gerade bei höheren Summen, wie sie vor allem bei Immobiliendarlehen nötig sind, können schon sehr gering erscheinende Unterschiede beim Zinssatz dazu führen, dass man im Laufe der Zeit sehr viel Geld sparen kann. Der dritte wichtige Faktor ist die Laufzeit, also der Zeitraum, über den ein Kredit zurückgezahlt werden muss. Wer sich für eine kürzere Laufzeit entscheidet, muss insgesamt weniger Zinsen zahlen, gleichzeitig sind die monatlichen Raten jedoch höher. Umgekehrt kann man durch eine längere Laufzeit finanziell flexibel zahlen, dafür nimmt man jedoch einen gewissen Preis in Kauf. Ein weiteres Merkmal beim Ratenkredit ist die Höhe der monatlichen Raten, die von vornherein festgelegt ist. Hier variiert zwar das Verhältnis von Zinsen und Tilgung, am Anfang ist der Zinsanteil höher, während der Tilgungsanteil kontinuierlich zunimmt. Die Höhe der Raten wird jedoch so berechnet, dass das Darlehen an einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt ist.
Noch ein Punkt gilt für alle in Deutschland vergebenen Ratenkredite. Nach der Auszahlung eines solchen Darlehens erfolgt eine Meldung an die Schufa, bei der der Kredit in die persönliche Akte des Bankkunden eingetragen wird. Um einen solchen Eintrag zu vermeiden, kann man als Kunde auch ins Ausland ausweichen. Wer seinen Ratenkredit zum Beispiel in der Schweiz oder bei einem Kreditinstitut in einem anderen Land aufnimmt, muss nicht fürchten, dass dieses Darlehen Eingang in seine persönliche Schufa-Akte findet. Der Vorteil, den man durch einen auf diese Weise vermiedenen Negativeintrag hat, kann sich später durchaus bemerkbar machen. Will man in der Zukunft einen weiteren Kredit in Deutschland aufnehmen, erfolgt durch die Bank eine Anfrage bei der Schufa. Selbst bereits zurückgezahlte Darlehen können hier noch als negatives Merkmal vermerkt sein und dazu führen, dass ein Ratenkredit nur zu relativ schlechten Konditionen vergeben wird.